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Die meisten Musiker ergänzen Ihr Einkommen durch Lehrtätigkeit, entweder als Privatlehrer oder als Teilzeitkraft an einer Musikschule. Chancen hat aber nur derjenige, der auch entsprechende Notenkenntnisse mitbringt und gut mit kleinen Kindern auskommt (also nicht gleich Nerven zeigt). Ein Abschluss an einer Hochschule ist nur selten erforderlich.
Eine Teilzeitbeschäftigung an einer Musikschule ist schon deshalb zu bevorzugen, weil man evtl. sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, man hat also schon einmal die Kranken - und Rentenversicherung im Kasten. Leider gehen immer mehr Musikschulen dazu über nur noch freie Mitarbeiter per Vertrag zu beschäftigen. Ihr schreibt also z.B. monatlich eine Rechnung. Die relativ großzügige Entlohnung einer Zeitstunde relativiert sich aber schnell, wenn man sich um die Kranken - und Rentenversicherung nun selbst kümmern muß.
Außerdem gibt´s in den Schulferien, die auch für Musikschulen gelten, keinen Unterricht: Also auch kein Geld.

Man sollte also mehrgleisig fahren:
  • Auftritte
  • evtl. Studiojobs
  • Lehrtätigkeit
    • an einer Musikschule
    • Privatunterricht

Neben der Hauptfrage, wo kommt als Musiker die Kohle her, sollte man auch nicht vergessen, dass man auch Unternehmer ist, denn auch als freischaffender Musiker ist man so etwas wie eine Firma:
Eröffnet für alle Einnahmen und Ausgaben die dieses "Geschäft" betreffen ein extra Bankkonto. Heftet die Kontoauszüge vernünftig ab, sammelt Belege. Letztlich erstellt eine aussagekräftige Gewinn/Verlustrechnung. Lasst Euch beraten.

Ich hoffe Ihr überlegt es Euch jetzt nochmal genau, ob Ihr das wirklich alles wollt ...... warum eigentlich nicht, Andere können es auch.

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